Donnerstag, 6. September 2018

Nordschwarzwald Trophy Schömberg 2018

Bei der Erstaustragung der Nordschwarzwald Trophy waren die Sportler des Radax Teams an beiden Wochenendtagen mit mehreren Sportlern am Start. Am Samstag stand dabei das Mountainbike-Rennen im Mittelpunkt der Wettbewerbe. Gleich vier Fahrer aus dem Calwer Team entschieden sich dabei für die Mitteldistanz mit einer Gesamtlänge von 40 km und knapp 1.000 Höhenmetern. Perfekte äußere Bedingungen bei angenehmen Temperaturen hatten sicherlich dazu beigetragen, dass ca. 300 Radler den Weg nach Schömberg gefunden hatten.
Da die drei unterschiedlich langen Strecken gleichzeitig gestartet wurden, waren es vor allem die Starter der Kurzstrecke, die in der Anfangsphase dafür sorgten, dass gleich kräftig auf das Tempo gedrückt wurde. Andreas Hindennach konnte sich sofort in der Spitzengruppe festsetzen, musste jedoch nach einem Kettenklemmer erst einmal die Verfolgung antreten. Der erste lange Anstieg erwartete die Biker nach mehreren abwechslungsreichen Trails und Downhills bei Kilometer 10. Hier schloss Frank Liebing auf seinen Teamkollegen Javier Vargas auf. Beide gingen somit gemeinsam den steilen Schotterweg von Unterreichenbach nach Bieselsberg an.. Auch Marco Auer und Oliver Föll – der auf der Kurzstrecke unterwegs war – lagen zu diesem Zeitpunkt aussichtsreich im Rennen.
Das Highlight erwartete die Teilnehmer nach kurzer Bachdurchquerung am Schömberger Skihang. Im Gegensatz zu den Wintersportler, mussten die Teilnehmer die 22 Grad steile Piste entgegengesetzt befahren. „Die vielen Zuschauer am Eulenloch haben uns super angefeuert. Das hat unheimlich gepushed, obwohl die Kurbel selbst im kleinsten Gang kaum mehr rumging, weil es so steil war“, so ein völlig begeisterter Frank Liebing nach dem Rennen.
Die zweite Schleife des Rennens verlief dann über Teile der Schömberger Biathlonstrecke in Richtung Enztal. Noch einmal mussten zwei durchaus ruppige Abfahrten bewältigt werden, bevor der Schlussanstieg erreicht war und das Finale im Schömberger Kurpark eingeläutet wurde. „Leider bin ich nicht mehr an den Führenden rangekommen“, so der Gesamtzweite Andreas Hindennach, der mit einer Zeit von 1:39:19 knapp 1 ½ Minuten hinter dem Sieger Julian Scheinert lag. Ein großes Lob ging dann auch noch an den Veranstalter: „Das Rennen war wirklich perfekt organisiert und durch die vielen Trails im Vergleich zu anderen Mountainbike-Marathons sehr kurzweilig und abwechslungsreich“. Einen guten Tag erwischte auch Frank Liebing, der als Gesamtsechster seine Altersklasse gewinnen konnte und auch Marco Auer und Javier Vargas fuhren mit guten Leistungen in die Top 20. Zusammen mit dem Gastfahrer Thomas Biskic (Coolrider Oberkollbach) gewann das Calwer Radteam somit auch die Gesamtwertung als schnellstes Team über die 40 Kilometerstrecke.
Aufgrund der Duathlonwertung des Mountainbikerennens mit dem 14 km langen Trailrun ließ es sich Andreas Hindennach nicht nehmen die Laufschuhe zu binden, um zusammen mit Gregor Kober und Oliver Föll erneut anzutreten. Trotz fehlendem Training überzeugte Andreas Hindennach innerhalb von 24 Stunden erneut und überquerte nach etwas mehr als einer Stunde die Ziellinie als Gesamtsechster, nur einen Platz hinter Gregor Kober. „Ohne Ihn als Pacemaker wäre es heute schwer für mich geworden, die Duathlonwertung zu gewinnen“ resümierte der Calwer zwei erfolgreiche Starts an einem Wochenende.
 
 
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Dienstag, 7. August 2018

Agenbacher Duathlon 2018 - Zwei Mal Platz 3 in der Teamwertung

Bei der 23. Auflage des Duathlons in Agenbach waren wir dieses Jahr mit 2 Teams am Start. Andi und Javier bzw. Gregor und Frank standen am Samstag bei sehr heißen Temperaturen an der Startlinie. Ebenfalls mit dabei war Marco, der einen Oberkollbacher "Mitstreiter" als Läufer an seiner Seite hatte.


Und wie jedes Jahr ließen wir uns es auch dieses Mal nicht nehmen bereits per Rad (incl. 500 Höhenmeter und 20km in den Beinen) anzureisen. So hatten wir bereits alle mindestens eine Radflasche Iso im Bauch, um kurz vor dem Start noch einmal die Mannschaftstaktik durchzugehen. Ziel war es, dass Javier und Gregor zeitgleich an Andi und Frank die Startnummer in der Wechselzone übergeben sollten, was allerdings mal wieder gründlich daneben ging.. ;-))


Auch dieses Jahr waren wieder einige sehr schnelle Läufer im Starterfeld. Gregor wechselte nach der 3 km langen Laufstrecke als Erster des Teams an ca. 13. Position, gefolgt von Javier, der die ersten beiden Runden noch an Gregor dran war, dann allerdings etwas rausnehmen musste.


So ging Frank etwa 30 Sekunden vor Andi auf die Radstrecke und konnte gleich den einen oder anderen Fahrer vor Ihm einsammeln. Gegen Mitte des Rennens schaffte Andi den Anschluss zu Frank. So konnten beide noch 1 1/2 Runden zusammen arbeiten und gegenseitig vom Windschatten des Anderen profitieren, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit jenseits der 30 km/h Marke. Kurz vor dem letzten Anstieg fuhren die Beiden auf den bis dahin zweitplatzierten der Staffeln auf.
Andi presste sofort vorbei und auch Frank ging noch einmal nach vorne, so dass eine Lücke von etwa 30 Sekunden entstand. 
Leider mussten Javier und Gregor den hinter Ihnen gestarteten Läufer schon in der ersten Runde passieren lassen. Mit etwas Luft nach hinten verteidigten die Beiden allerdings souverän den 3. Platz (von 19 gestarteten Teams) und liefen gemeinsam über die Ziellinie. Marco erreichte mit seinem Partner ebenfalls einen sehr guten 6. Platz.  










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